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Die Aufgabe

Zusammen mit der Fachhochschule Südwestfalen und der Hochschule Hamm-Lippstadt haben wir eine anspruchsvolle Aufgabe entwickelt, die eure Kreativität, viel Ideenreichtum und eine Menge Teamarbeit erfordert.

In der ersten Runde haben wir eine Aufgabe aus dem Bereich der Akustik für euch. Die Akustik ist die Lehre vom Schall und seiner Ausbreitung. Als Wissenschaftsgebiet umfasst sie sämtliche damit zusammenhängenden Gesichtspunkte, so die Entstehung und Erzeugung, die Ausbreitung, die Beeinflussung und die Analyse von Schall, seine Wahrnehmung durch das Gehör und Wirkung auf Menschen und Tiere. Die Akustik ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das auf Erkenntnissen aus zahlreichen anderen Fachgebieten aufbaut, unter anderem der Physik, der Psychologie, der Nachrichtentechnik und der Materialwissenschaft. [Quelle: Wikipedia]

Die Aufgabenstellung :

Baut selbständig bis zu acht verschiedene Musikinstrumente. Es wäre schön, wenn ihr dafür ganz im Sinne der Nachhaltigkeit in erster Linie (Verpackungs-)Müll als Material verwendet. Ihr müsst dabei auf jeden Fall

ein Blasinstrument bauen, das möglichst genau (mindestens) einen der Stammtöne (C, D, E, F, G, A, H) treffen soll,

ein Saiteninstrument bauen, das möglichst genau (mindestens) einen der Stammtöne (C, D, E, F, G, A, H) treffen soll und

ein Schlaginstrument bauen, welches ihr zwar manuell auslöst, das dann aber möglichst automatisch und mechanisch einen möglichst lauten Klang erzeugt.

Dazu sollt ihr mit eurem gesamten Orchester einen Ausschnitt (maximal 60 Sekunden, inklusive Refrain, ohne Gesang) wahlweise aus dem Song „Error“ oder aus dem Song „Herzchen“ von Madeline Juno (siehe z. B. Youtube) in einer eigenen Version in einem Video aufzeichnen. Die Instrumente dürfen dabei nur von Gedankenblitz-Teammitgliedern gespielt werden.

Die Randbedingungen:

Führt in eurer Dokumentation bitte genau auf, aus welchen Bestandteilen sich eure Instrumente zusammensetzen und welchen „Ursprung“ diese hatten. Ihr könnt dazu u. a. auch Bilder verwenden.

Ihr dürft euch gerne fachliche Unterstützung bei euren Musiklehrern oder musikalisch begabten Mitschülern holen.

Achtet bei der Videoaufnahme auf eine möglichst gute Tonqualität. Die Videos dienen nur der Jury zur Beurteilung eurer Arbeit. Sie werden nicht im Internet veröffentlicht.

Euer Video muss bis zum 12. Januar 2017 bei uns eingegangen sein. Übermittelt uns das Video per Mail, per Dropbox, wetransfer oder ähnlicher Datendienste bzw. auf CD persönlich oder per Post.

Wichtig: Achtet bei der Erzeugung eines möglichst lauten Tons bitte eigenverantwortlich auf einen entsprechenden Schutz eures Gehörs.

Die Pflichtkriterien:

Es dürfen keine fertigen Komponenten aus dem "Instrumentenbau" verwendet werden.

Elektronische Soundchips, Grußkarten mit Melodie und dergleichen sind ebenfalls untersagt.

Es darf kein Explosivmittel verwendet werden, um einen möglichst lauten Ton zu erzeugen.

Eure Instrumente müssen für einen dauerhaften/mehrmaligen Einsatz geeignet sein.

Die gesamten Materialkosten dürfen 35 Euro nicht übersteigen.*

Wird eines der Pflichtkriterien nicht eingehalten, gilt die Aufgabe als nicht erfüllt und ein Weiterkommen in die zweite Runde ist nicht mehr möglich.

Die Bewertungskriterien der Jury:

Abweichung des Blasinstruments (in Hertz) vom selbst ausgewählten Stammton: Je geringer, desto besser (20 %).

Abweichung des Saiteninstruments (in Hertz) vom selbst ausgewählten Stammton: Je geringer, desto besser (20 %).

Lautstärke (in Dezibel) des Schlaginstruments: Je lauter, desto besser (15 %).

Art, Umsetzung und Grad der Automatisierung des Auslösemechanismus beim Schlaginstrument: Je automatischer, je mechanischer, desto besser (10 %).

Originalität der Gestaltung aller Instrumente und Eigenleistung (15 %).

Klangerlebnis des Gesamtorchesters (Video; 5 %).

Dokumentation eures Ergebnisses und der Teamarbeit (15 %).

Ablauf der Jurysitzung:

Eure Videos werden vorab von den Juroren angeschaut. Ihre Beurteilungen fließen in die Gesamtbewertung ein.

Vor Ort Präsentation der Instrumente durch die Schulteams und Bewertung durch die Juroren.

Abspielen des geforderten Blasinstruments, des Saiteninstruments und des Schlaginstruments in einem separaten Raum. Dazu gebt ihr zunächst für das Blas- und das Saiteninstrument jeweils den Stammton an, den ihr möglichst genau spielen wollt.

Die Töne werden mit Hilfe professioneller Technik aufgezeichnet und direkt durch entsprechende Programme analysiert. Die Ergebnisse stehen umgehend fest.

Sowohl euer Blasinstrument als auch euer Saiteninstrument und euer Schlaginstrument könnt ihr bis zu 3 mal anspielen. In die Wertung fließt nur das jeweils beste Ergebnis ein.


* Ausgaben - bis 35 € - für eure eingesetzten Materialien werden von uns natürlich erstattet. Wir brauchen dafür die entsprechenden Quittungen und die Angabe einer Bankverbindung.

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