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Die Aufgabe

Zusammen mit der Fachhochschule Südwestfalen und der Hochschule Hamm-Lippstadt haben wir eine anspruchsvolle Aufgabe entwickelt, die eure Kreativität, viel Ideenreichtum und eine Menge Teamarbeit erfordert.

In der ersten Runde geht es um die Bionik. Bei der Bionik handelt es sich um Phänomene, die man in der Natur beobachtet und auf moderne Technik oder innovative Produkte überträgt. Schon Leonardo da Vinci versuchte, die Bewegung von Vogelschwingen in Flugapparaten nachzubilden. Moderne Beispiele für bionische Technik sind Klettverschlüsse, Beschichtungen mit dem „Lotus-Effekt“ oder die Übertragung von Algen-Strukturen auf Leichtbau-Teile.

Eines dieser Beispiele bzw. Vorbilder der Natur greifen wir in der ersten Aufgabe auf. Wir wollen euch anhand eines kleinen Tierchens die Faszination der Natur näher bringen.

Der Wasserläufer ist ein Insekt, das so gebaut ist, dass es auf der Wasseroberfläche stehen und laufen kann, ohne zu versinken. Für dieses Wunder der Natur nutzt es die Oberflächenspannung des Wassers, d. h. es schwimmt nicht, sondern es steht tatsächlich auf der Wasseroberfläche.

Mit diesem Prinzip sollt Ihr euch nun technisch befassen:

Baut einen Körper bzw. ein Objekt, das auf einer Wasseroberfläche stehen kann. Dieses Objekt sollte möglichst schwer sein. Es muss nicht unbedingt wie ein Tier aussehen, hier sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Die Pflichtkriterien:

Das Objekt muss bei Raumtemperatur auf der Wasseroberfläche stehen. „Schwimmen“, also die Nutzung des Auftriebsprinzips durch Verdrängung, ist nicht erlaubt!

Die komplette Größe der Standfläche (beliebige Form) darf einen Kreis mit einem Durchmesser von 20 cm an keiner Stelle überschreiten.

Das Objekt muss nach dem Absetzen auf der Wasseroberfläche mindestens 30 Sekunden stehen, ohne unterzugehen bzw. diese zu durchdringen.

Um zu beweisen, dass das Objekt wirklich die Oberflächenspannung des Wassers nutzt, müssen bei Zugabe von Spülmittel die Teile des Objekts, die vorher Kontakt mit der Wasseroberfläche hatten, anschließend unter Wasser sein.

Die gesamten Materialkosten dürfen 25 Euro nicht übersteigen.*

Wird eines der Pflichtkriterien nicht eingehalten, gilt die Aufgabe als nicht erfüllt und ein Weiterkommen in die zweite Runde ist nicht mehr möglich.

Die Bewertungskriterien der Jury:

Möglichst hohes Gewicht des Objekts: Je schwerer, desto besser (50 %).

Idee und Innovationsgrad (15 %).

Originalität der Gestaltung und Eigenleistung (15 %).

Dokumentation Eures Ergebnisses und der Teamarbeit (20 %).

* Ausgaben - bis 25 € - für eure eingesetzten Materialien werden von uns natürlich erstattet. Wir brauchen dafür die entsprechenden Quittungen und die Angabe einer Bankverbindung.

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