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Die Aufgabe

Hier ist eure 2. Aufgabe:

Unternehmen entwickeln und produzieren viele zerbrechliche, teilweise sehr hochwertige Produkte und müssen diese dann weiter transportieren. Daher beschäftigen sich Wissenschaftler und Forscher schon seit langer Zeit mit der Thematik. Nun sollt ihr die bisherigen Lösungen der Wissenschaft vielfältig und kreativ weiterentwickeln. Dabei könnt ihr auch eurer Phantasie freien Lauf lassen. Bewegt euch in Dimensionen, in denen bisher noch kein Forscher war.

Wir wollen diesmal wissen: Wie kann ein rohes Hühnerei einen Sturz aus großen Höhen unbeschadet überstehen? Entwickelt eine optimale und möglichst kompakte Lösung aus Materialien eurer Wahl, welche ein einzelnes Ei schützt und bruchfrei zum Boden begleitet.

Wenn ihr das Ei verpackt, muss diese Hülle sich einfach öffnen lassen und im Innern der Verpackung muss ein rohes Ei Platz finden. Das Ziel ist, dass mithilfe eurer Entwicklung das Ei einen Sturz aus 30 Metern Höhe auf einen steinernen Boden unbeschadet übersteht.

Informiert Euch bei euren Lehrern, schaut im Internet nach oder recherchiert dazu in Büchern.

Beachtet bei eurer Teamarbeit bitte die folgenden Kriterien.

 
Randbedingungen:

Geht bitte sorgsam, rücksichtsvoll und ressourcenschonend mit den Eiern um.

Die Jurysitzung findet im Freien statt. Eure Lösungen sollten daher möglichst witterungsfest sein. Die Juroren werden darauf achten, dass bei allen Abwürfen annähernd gleiche Bedingungen vorherrschen. Ihre Entscheidung ist zu respektieren.

Euer Ei soll bitte möglichst gerade fallen.

Verwendet möglichst wenige fertige Komponenten. Wie immer gilt: Je mehr ihr selbst baut, je kreativer, je origineller umso höher die Bewertungen.

Pflichtkriterien:

Eure Lösung wird mit einem handelsüblichen, rohen Hühnerei (Gewichtsklasse M) bestückt und aus 30 Metern Höhe fallen gelassen. Das Ei muss den Sturz vollkommen unbeschadet überstehen und entnommen werden können. Es darf nicht zerbrechen oder die Schale angeschlagen werden.

Eure Lösung muss sich in einem würfelförmigen Karton mit der maximalen Kantenlänge von 50 cm transportieren lassen.

Die Vorbereitungszeit für den Abwurf darf nicht länger als 1 Minute dauern.

Eure Lösung wird im freien Fall getestet. Sie darf also keine feste Verbindung zum Boden haben.

Die gesamten Materialkosten dürfen 25 Euro nicht übersteigen.*

Bewertungskriterien der Jury:

Kreativität und Originalität der Lösung (30 %).

Die jeweilige Fallgeschwindigkeit (je schneller, umso besser; 20 %).

Persönliche Präsentation eurer Lösung und der Dokumentation in der Jurysitzung (20 %).

Video-Dokumentation des Ergebnisses und der Teamarbeit (20 %).

Das Video darf maximal drei Minuten lang sein. Ladet es bei Youtube hoch. Dort könnt ihr es unter den Datenschutzeinstellungen als privat kennzeichnen. Gebt das Video dann für tim.nolte@kreis-soest.de frei. Euer Video soll im Anschluss an die Jurysitzung auch auf der Gedankenblitz-Homepage veröffentlicht werden. Andere Formen der Dokumentation sind diesmal nicht zulässig.

Möglichst kompakte Bauweise der Lösung im transportfähigen Zustand (Höhe, Breite, Tiefe; je kleiner, desto besser; 10 %).

 

Die Abgabefrist für eure Lösungen (ohne Eier!) endet am Dienstag, 30. April 2013, um 17.00 Uhr. Ihr könnt sie mit der Post schicken oder auch persönlich vorbeibringen (wir sind umgezogen, beachtet daher bitte unsere neue Anschrift; Abgabezeiten sind von Montag bis Donnerstag 9.00 -17.00 Uhr und Freitag 9.00 – 13.30 Uhr). Eure Videodokumentation muss bis zum selben Zeitpunkt bei Youtube hochgeladen und für uns freigegeben sein.

Die Jurysitzung findet am 14. Mai 2013 ab 17:00 Uhr statt. Bis zu drei Mitglieder eures Teams sind dazu eingeladen. Sie sollen eure Lösung vorstellen und die Dokumentation den Juroren präsentieren (max. 3 Minuten) und für Rückfragen zur Verfügung stehen. Natürlich kann euch auch ein Lehrer oder ein Elternteil begleiten. Ihr erhaltet rechtzeitig noch genauere Informationen zur Jurysitzung.

 

* Ausgaben - bis 25 € - für eure eingesetzten Materialien werden von uns natürlich erstattet. Wir brauchen dafür die entsprechenden Quittungen und die Angabe einer Bankverbindung.